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Šukran und auf Wiedersehen: Freizeitgärtner*innen erweitern ihre Pflanzen- und Sprachkenntnisse

Berliner Hobbygärtner*innen gründeten in den letzten Jahren über hundert Gemeinschaftsgärten. Eine »Gartenkarte« von 2017, die von mehreren Initiativen erstellt und von der Stiftungsgemeinschaft Anstiftung und Ertomis finanziert wurde, zeigt exakt 113 Gartenprojekte zwischen Spandau und Köpenick. Gärtnern als private Freizeitveranstaltung einzelner Städter*innen ist in Berlin zu einer urbanen Gartenbewegung im öffentlichen Raum gewachsen. Einige der Gemeinschaftsgärten haben eine interkulturelle Ausrichtung, wie beispielsweise der interkulturelle Gemeinschaftsgarten in Gatow. Dieser wurde vor drei Jahren auf einer rund 1.000 Quadratmeter großen Fläche einer Zweigstelle des Berliner SOS-Kinderdorfs gegründet. Vergangenen Sommer besuchte ich diese Gartengemeinschaft.

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Täglich 7,6 Millionen Einwegbecher für Heißgetränke

Jedes wieder mit Kaffee befüllte Trinkgefäß ersetzt Herstellung und Abfall eines Einwegbechers.

Die Eskimosprachen kennen über 100 Worte für Schnee, so lautet ein Mythos. Auch bei Großstadtbewohnern gibt es einen Stoff, der meist allgegenwärtig und kaum aus dem Alltag wegzudenken ist: Kaffee!!! Er hat viele Facetten und jeder vierte Kaffeefan trinkt das Heißgetränk unterwegs. Einer Studie des Umweltbundesamtes zufolge belief sich der durchschnittliche Verbrauch im Referenzjahr 2016 in Deutschland auf 34 Einwegbecher für Heißgetränke pro Person pro Jahr.

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»Qapirangajuq: Inuit Knowledge and Climate Change«

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die globale Durchschnittstemperatur bereits 1°C über dem vorindustriellen Niveau liegt. Nach Angaben des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e. V. steigt sie um 0,17 Kelvin pro Jahrzehnt an. An vielen Orten verändert sich das lokale Klima seit vielen Jahren. In einem Dokumentarfilm von 2010 berichten Inuit wie sich in ihrer nordkanadischen Heimat die globale Erwärmung auswirkt.

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