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Für den Kampf um das Wasser gewürdigt: Rodrigo Mundaca erhält Nürnberger Menschenrechtspreis

Die Jury ehrt dieses Jahr den chilenischen Agraringenieur und Aktivisten Rodrigo Mundaca Cabrera, der sich »mit bewundernswertem Mut für das fundamentale Recht auf Wasser« engagiert. Die Verleihung setzt damit ein wichtiges Zeichen – denn bis heute gelten in Chile gesetzliche Rahmen, die das Recht auf den Zugang und die Nutzung der natürlichen Wasserressourcen insbesondere für die chilenische Bevölkerung einschränken.

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UN-Nachhaltigkeitsziele sollen Entwicklungsziele mit Umwelt- und Klimaschutzzielen verknüpfen

Vor vier Jahren hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet, die 17 Ziele beinhaltet. Um die vereinbarten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen hat die Bundesregierung im Januar 2017 eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Da 2020 eine Weiterentwicklung dieser Nachhaltigkeitsstrategie ansteht, haben mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen einen Bericht über den Stand zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele veröffentlicht.

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Eine Reise zu Robert Franks fotografischem Frühwerk

Seine fotografische Bildsprache hat den Schweizer Robert Frank weltbekannt gemacht. Sie ist direkt, empathisch und bewegt sich zwischen Dokumentation und Erzählung. »Robert Frank: Unseen« ist der Titel einer aktuellen Ausstellung der C/O Berlin Foundation, die die Besucher*innen auf eine Reise zu ausgewählten Arbeiten aus dem Frühwerk des Fotografen und Filmemachers mitnimmt.

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Gärten als Metapher für den Zustand der Welt

Bis zum ersten Dezember ist die Ausstellung »Garten der irdischen Freuden« zu sehen. Im Erdgeschoss des Gropius Baus werden Arbeiten von 22 Künstler*innen präsentiert, die Gärten unterschiedlich interpretieren: Als freudige, erholsame, gesellige Plätze und als dystopische, postkoloniale Orte der Vertreibung.

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Am Gedenktag für Gewaltlosigkeit: Fünf Fragen zu gewaltfreien Protesten

Um mehr darüber zu erfahren, warum Extinction Rebellion (kurz: »XR«) Deutschland das Thema Gewaltlosigkeit bei ihren Protesten betont, sprach ich mit Tino Pfaff. Er ist ein Pressesprecher der Klimaschutzbewegung.

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Am Freitag war Klimastreik

Für den 20. September hatte Fridays for Future zu einem Klimatreik aufgerufen um eine konsequente Klimapolitik einzufordern ‒ drei Tage vor einem Sondergipfel der Vereinten Nationen in New York. Im Vorfeld solidarisierten sich viele Organisationen wie Naturschutzverbände, Kollektivbetriebe und Unternehmen mit der Bewegung und gaben öffentlich bekannt, dass sie dem Aufruf folgen.

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Welche Rahmenbedingungen sichern den Ausbau von Solar- und Windenergie?

»Bei einem mittleren Ausbauziel von 300 GW bis zum Jahr 2050 müssen jährlich 9 GW zugebaut werden«, wie der Forschungsverbund Erneuerbare Energien mitteilt. Nach Angaben der Organisation ist der weitere Ausbau der Photovoltaik aufgrund fehlender politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen gefährdet.

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Der drittheißeste Sommer seit 138 Jahren

Mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,2 Grad Celsius (°C) gilt dieser Sommer als drittheißester seit dem Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1881. Das zeigen erste Auswertungen der Daten der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Der Durchschnittswert liegt 2,1 Grad über dem Wert der Vergleichsperiode 1981 bis 2010. Bundesweit wurden die höchsten Sommer-Temperaturen bisher in den Jahren 2003 (19,7 °C) und 2018 (19,3 °C) erreicht. Nach Angaben des DWD zeigt der Sommer 2019 deutlich, »dass der Klimawandel weiter an Fahrt aufgenommen hat«.

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Tausende Menschen haben für Tierrechte demonstriert

Nach Angaben der Veranstalter*innen haben sich 5.600 Menschen an der Demonstration für Tierrechte Ende August 2019 in Berlin beteiligt. Es war die zweite Demo in der Hauptstadt unter dem Motto »The Official Animal Rights March«.

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Erstes Halbjahr 2019: Mehr Strom aus Sonne & Wind als aus Braun- & Steinkohle

Nach Angaben des Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme ISE haben Solar- und Windenergieanlagen in den ersten zwei Quartalen dieses Jahres in Deutschland 92 Terrawattstunden Strom produziert. Photovoltaikanlagen speisten in diesem Zeitraum 25,1 TWh in das öffentliche Netz ein. Damit lag die Produktion um 1,3 TWh höher als im Vorjahreszeitraum. Der maximale Anteil des Solarstroms an der täglichen Stromerzeugung wurde mit 26,5 % am 21. April und am 29. Juni erreicht.

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