Das neue Buch von Michael E. Mann ist nun auch auf Deutsch erhältlich: »Propagandaschlacht ums Klima«. Es kann direkt bestellt werden: https://www.dgs-franken.de/bestellungen/
»Urgency and Agency«

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Es gibt sie noch: Temporäre Selbsthilfe-Werkstätten, in denen technisch versierte Ehrenamtliche das Bewusstsein für Reparatur stärken und Neueinsteigerinnen lernen, wie sie liebgewordene Dinge reparieren können. Seien es alte Kaffeemaschinen oder Bügeleisen, Staubsauger, Lampen..
Vor vier Jahren hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet, die 17 Ziele beinhaltet. Um die vereinbarten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen hat die Bundesregierung im Januar 2017 eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Da 2020 eine Weiterentwicklung dieser Nachhaltigkeitsstrategie ansteht, haben mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen einen Bericht über den Stand zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele veröffentlicht.
Um mehr darüber zu erfahren, warum Extinction Rebellion (kurz: »XR«) Deutschland das Thema Gewaltlosigkeit bei ihren Protesten betont, sprach ich mit Tino Pfaff. Er ist ein Pressesprecher der Klimaschutzbewegung.
Für den 20. September hatte Fridays for Future zu einem Klimatreik aufgerufen um eine konsequente Klimapolitik einzufordern ‒ drei Tage vor einem Sondergipfel der Vereinten Nationen in New York. Im Vorfeld solidarisierten sich viele Organisationen wie Naturschutzverbände, Kollektivbetriebe und Unternehmen mit der Bewegung und gaben öffentlich bekannt, dass sie dem Aufruf folgen.
»Bei einem mittleren Ausbauziel von 300 GW bis zum Jahr 2050 müssen jährlich 9 GW zugebaut werden«, wie der Forschungsverbund Erneuerbare Energien mitteilt. Nach Angaben der Organisation ist der weitere Ausbau der Photovoltaik aufgrund fehlender politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen gefährdet.
Mit einem Temperaturdurchschnitt von 19,2 Grad Celsius (°C) gilt dieser Sommer als drittheißester seit dem Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1881. Das zeigen erste Auswertungen der Daten der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Der Durchschnittswert liegt 2,1 Grad über dem Wert der Vergleichsperiode 1981 bis 2010. Bundesweit wurden die höchsten Sommer-Temperaturen bisher in den Jahren 2003 (19,7 °C) und 2018 (19,3 °C) erreicht. Nach Angaben des DWD zeigt der Sommer 2019 deutlich, »dass der Klimawandel weiter an Fahrt aufgenommen hat«.
Nach Angaben des Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme ISE haben Solar- und Windenergieanlagen in den ersten zwei Quartalen dieses Jahres in Deutschland 92 Terrawattstunden Strom produziert. Photovoltaikanlagen speisten in diesem Zeitraum 25,1 TWh in das öffentliche Netz ein. Damit lag die Produktion um 1,3 TWh höher als im Vorjahreszeitraum. Der maximale Anteil des Solarstroms an der täglichen Stromerzeugung wurde mit 26,5 % am 21. April und am 29. Juni erreicht.
Nach Angaben des Umweltbundesamts ist das Ressourcen-Budget für das Jahr 2019 aufgebraucht: »Bis zum 29. Juli hat die Menschheit so viel verbraucht, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann«. Die Aussage basiert auf Berechnungen der US-amerikanischen Organisation Global Footprint Network (GFN). Demnach entspricht der weltweite Flächenverbrauch vom 1. Januar bis heute dem Ressourcenbedarf, den die Erde innerhalb eines Jahres decken kann.
Die Heizkraftwerke, die in der Hauptstadt im Einsatz sind – Moabit, Reuter und Reuter West – nutzen Steinkohle. Vor einem Jahr hatte Vattenfall am Kraftwerk Klingenberg den Betrieb von Braunkohle auf Erdgas umgestellt.